Du wohnst im schönsten Bundesland der Welt und hast Lust auf Urlaub? So richtig im Stil à la Ulla Schmidt?
Na, dann los:
ffn fährt dich kostenlos auf Staats- ffn-Kosten mit der S-Klasse nach Alicante.
Darüber spricht ganz Deutschland:
Unserer Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wurde im Urlaub in Spanien ihr Dienstwagen, eine gepanzerte S-Klasse, gestohlen.
Mit dem Dienstwagen in den Urlaub fahren wie Ulla Schmidt könnt ihr auch: wir schenken euch und einer Begleitperson eine Woche Hotel in Alicante inklusive Chauffeur und S-Klasse!
[...]
Hier gehts zum Gewinnspiel. Viel Glück. 
Politiker sind von der Teilnahme automatisch ausgeschlossen.
Bei uns in den gulli:news findest du wie immer nähere Informationen zur Dienstwagenaffäre und Ulla Schmidt.
Montag, 08.06.2009 – 06:55 Uhr, Stansted Airport. Wetter sosolala. Bissel Sonne ist da.
Vom Flughafen gehts erstmal mit dem Stansted Express Richtung London.
Anschließend weiter in den Underground und zum Hotel. Dort das Problem “Strom & Steckdosen” geklärt – die haben europäische Steckdosen auf jedem Zimmer. Fein.
Im Zimmer angekommen, Taschen ablegen und gleich weiter – Gegend unsicher machen.
Ab durch den Hyde Park – längs und quer.
Dann viermal an Harrods vorbei – dank mangelnder Stadtpläne und “you-are-here”-Schilder.
Irgendwann auch mal – boah, wattn Wunder, am selben Tag noch – Harrods gesichtet.
Rein, Rolltreppen hoch und runter – Lutscher für Zenotaph und Yorkie für DanVanDamn suchen. Irgendwann, Füße tun schon weh, Lutscher gefunden. Freude.
Zurück ins Hotel Schuhe tauschen, Lutscher wegbringen…
und dann ab in den Underground. Bis “Bank” und von da zu Fuß zur London Bridge.
Füße tun schon dolle weh. Egal, gejammert wird später.
Jetzt erstmal Schiff guggen, weiter zur Tower Bridge und dem Tower…
… und das komische Ei suchen. Ja, Ei wie egg – nicht wie eye. Guggs:
*Das* London-Eye kommt morgen.
Füße tun ganz dolle weh. Ei weiter suchen. Muss hier irgendwo sein.
Alle (geschätzte) 10 Meter hinsetzen.
Füße wollen gar nicht mehr. Irgendwann Ei gefunden. Schön, ja.
Hätten das Ding auch ruhig an einer U-Bahn Station bauen können.
Zur U-Bahn laufen, ins Hotel, ausruhen.
Abends noch Oxford Street und Piccadilly Circus. Zu Fuß, was sonst. Ist ja alles fast quasi so in einer Ecke.
Ich beschließe, ich werd heute hier am Piccadilly Circus schlafen. Im Stehen, im Sitzen, ist mir sowas von völlig egal. Ich geh keinen Meter mehr, das ist beschlossene Sache zwischen mir und meinen Füßen.
Irgendwann und irgendwie zurück zum Hotel. Schlafen.
Dienstag, 09.06.2009 – irgendwann nach dem Aufstehen.
Wetter wieder sosolala. Nochmal Oxford Street (weil gestern abend schon fast alle Geschäfte geschlossen).
Kurz einen *kleinen* Abstecher zur Baker Street. Müssen unbedingt zur Hausnummer 221b. Sind gerade bei 2. Oh.
Füße nölen. Zwischendurch noch einen weiteren Abstecher zu Madame Tussauds. Liegt halt auf dem Weg.
Irgendwann bei der Hausnummer 221b angekommen.
Kurz rein, kurz geguggt und mit dem Bus wieder zurück zur Oxford Street.
Im 2. Schuhladen neue Schuhe gekauft. Aaaah. Gehe wie auf Wolken. Weiter gehts. Wohin?
Weiter shoppen. Auf zum Hard Rock Café.
Pin und Sweat-Jacke gekauft, mit dem Verkäufer über Hannover gequatscht. Weiter erholen ist nicht, muss weiter zum Buckingham Palace.
… und wo man schon mal hier ist, kann man auch gleich noch den Big Ben besuchen gehen. Ist ja gleich um die Ecke – quasi gleich nebenan.
Gleich gegenüber ist das London Eye. Sehr fein. Hat man das auch abgehakt.
Nun reichts aber auch. Kurz noch irgendwo was futtern und dann ab ins Hotel – ausruhen, Nachmittagsschläfchen und irgendwas füßeschonendes tun.
Generell war das Essen gar nicht übel. Nobles Frühstücksbuffet morgens im Hotel mit leckerigeren Croissants, Brötchen, Muffins, Honig, Marmelade, Käse, Wurst, Obst, Müsli-Gedöns, frische Säfte, etc. – selbst der Kaffee ging.
Um die Tage gänzlich zu überleben gibts in London zum Glück solche Lokalitäten wie Pizza Hut, McDoof und italienische Restaurants.
Kuriositäten detected:
Meinten sie: Google?
Wall´s?
Für chronische Rechts-Links-Verwechsler – also für mich: