Hm, in der Bescheibung von 3Dsupply steht:
Echte Männer zerlegen ihre Pizza nur mit dem Pizza Boss 3000.
Was für ein Blödsinn.
Ich finde, das Ding hat doch ein gewisses “Etwas” und nicht nur einen Platz in der Küche eines männlichen Lebewesens verdient.
Normale Pizzaschneider sind eben was für Weiber…
Gestern beim Einkaufen in der Abteilung Dosenfutter:
Verkäuferin: ” … aber sie können hier doch nicht einfach willkürlich irgendwelche Konserven öffnen.”
Anmerkung: Er konnte, denn die Dose war bereits auf. *g*
Der ca. 70 Jahre alte Mann schaute die Verkäuferin verständnislos an.
“Gute Frau, natürlich kann ich das. Ich möchte doch wissen, ob der Öffner auch wirklich funktioniert.”
Der Herr wollte sich einen neuen Dosenöffner zulegen und hat diesen erstmal vor Ort an einer Dose Ananas getestet.
Respekt! 
Wir sehen uns erstmal nicht wieder, ich schwöre.
An einem schönen, sonnigen, hitzigen Tag verbrachte ich in dem o.g. Bibermarkt glatte zwei Stunden beim Holzzuschnitt.
Nicht weil ich irgendwelche extravagante und nur schwer erfüllbare Wünsche hatte, nein. Auch nicht, weil ich mich mit dem Herrn Holzzuschnitt nett unterhalten habe, auch nicht. Nein. Ich wollte lediglich acht weiße Bretter in normal üblichen Maßen haben. Mehr nicht. Nur acht stinknormale weiße Bretter.
Wenn ich geahnt hätte, dass das den armen Herrn Holzzuschnitt an einem Samstag und noch dazu bei der Hitze komplett überfordert, wäre ich natürlich wo anders hingefahren. Aber das konnte ich ja nicht wissen.
Gut, fangen wir beim Betreten des Marktes an. Ich, mit dem Zettelchen wo die Maße für meine Brettchen draufstehen, ab Richtung Holzzuschnitt. Keiner da. Wie in 89,7 % allen Fällen üblich. Vorsicht, Kunde droht mit Auftrag, schnell weg. Aber für diesen Fall gibt es da eine Klingel. Also klingel ich. Dreimal, viermal, zwanzigtausendmillionenmal. Nix. Also zum nächsten Infotisch und frage den Herrn, der gerade zwei Kunden berät, ob die Klingel nur Deko ist und ob er mal bitte jemanden zum Holzzuschnitt schicken könnte. Er selbst würde gleich kommen. Ach, ein neuer Herr Holzzuschnitt. Darum läuft jetzt der alte Herr Holzzuschnitt in der Gartenabteilung rum. Achso. Na egal, so lange wie ich bald™ meine Bretter gesägt bekomme, ist mir völlig egal von wem.
Nach weiterer unendlicher Wartezeit (gibt es eigentlich eine Statistik, wie lange man in seinem Leben mit Warten verbringt?) kommt Herr Holzzuschnitt und nimmt meine Bretterbestellung entgegen.
In der Zeit wo Herr Holzschnitt sägt, sammeln sich weitere Kunden mit Aufträgen für ihn. Vielbeschäftigter Mann. Er macht auch bereits einen leicht gestressten Eindruck. Nun denn. Ich warte weiter. Die anderen Kunden auch.
Er läd die bereits fertig gesägten Bretter auf meinen Wagen und ich schau nochmal kurz auf den Zettel – acht Bretter insgesamt müssen es am Ende sein. Die Säge stoppt, Herr Holzzuschnitt packt das letzte Brett auf den Wagen und schiebt ihn in meine Richtung. Ich zähle fünf Bretter. Hm, irgendwas stimmt da nicht. Ich sag ihm das auch. Er schaut auch nochmal auf den Bestellzettel, gibt mir recht und geht mit dem Zettel wieder zurück in die Zuschnitthalle. Nun versucht er, da fast alle Bretter unterschiedliche Maße haben, herauszufinden, welche er schon gesägt und welche er vergessen hat. In der Zeit erblicke ich auf dem Wagen ein fertiggesägtes weißes Brett, an dem alle Kanten “ausgefranst” sind. Also die Farbe ist durch das Sägen an allen Kanten abgeblättert. Ich drehe es um, – auf der anderen Seite genauso. Auch die anderen Bretter sehen so aus. Herr Holzzuschnitt will gerade seine Ohrenschützer aufsetzen und weitersägen, als ich ihn zu mir rufe und ihm das Problem schildere. Mit solchen Brettern kann ich nix anfangen. Er versteht das Problem, meint aber, das liege daran, dass das Sägeblatt stumpf ist.
Ach was? Problem bereits lokalisiert aber nicht behoben? Fassen wir zusammen; es ist Samstag, sonnig, ziemlich heiß und es warten hinter mir nun bereits sieben — s i e b e n — Leute darauf, ebenso ihre Wünsche Herrn Holzzuschnitt mitzuteilen. Da könnte man ja eigentlich ein wenig Verständnis zeigen und den armen Herrn Holzzuschnitt bemitleiden. Tu ich aber nicht. Weil auch ich habe Samstag und mir ist auch heiß und ich habe ein unfertiges Bretterchaos zuhause, für welches mir eben noch diese acht Bretter fehlen, damit das heute noch – zumindest ansatzweise – zusammengebaut werden kann…
Zurück zu Herrn Holzzuschnitt, der mir gerade erklärt, dass kein neues Sägeblatt vorhanden ist – erst nächste Woche. Nachdem ich ihm ein weiteres Mal auf die ausgefransten Kanten der Bretter aufmerksam mache und ihm ein weiteres Mal erkläre, dass ich sowas nicht gebrauchen kann, meint er, ich solle sie halt stehen lassen. Aber er könne es halt nicht besser sägen, weil ja das Sägeblatt…
Fazit: nach zwei Stunden Aufenthalt schiebe ich den leeren Wagen aus dem Bibermarkt.
Herzlichen Glückwunsch.
Zehn Minuten später und nach mehrmaligen Kreisch-Schrei-und Tobsuchtsanfällen stehe ich wieder beim Holzzuschnitt. Diesmal bei einem anderen Baumarkt. Dort bekomme ich meine acht Bretter ohne Fransen und in einer Zeit von ca. 15 Minuten akkurat zugesägt.
Geht doch. 
Montag, 08.06.2009 – 06:55 Uhr, Stansted Airport. Wetter sosolala. Bissel Sonne ist da.
Vom Flughafen gehts erstmal mit dem Stansted Express Richtung London.
Anschließend weiter in den Underground und zum Hotel. Dort das Problem “Strom & Steckdosen” geklärt – die haben europäische Steckdosen auf jedem Zimmer. Fein.
Im Zimmer angekommen, Taschen ablegen und gleich weiter – Gegend unsicher machen.
Ab durch den Hyde Park – längs und quer.
Dann viermal an Harrods vorbei – dank mangelnder Stadtpläne und “you-are-here”-Schilder.
Irgendwann auch mal – boah, wattn Wunder, am selben Tag noch – Harrods gesichtet.
Rein, Rolltreppen hoch und runter – Lutscher für Zenotaph und Yorkie für DanVanDamn suchen. Irgendwann, Füße tun schon weh, Lutscher gefunden. Freude.
Zurück ins Hotel Schuhe tauschen, Lutscher wegbringen…
und dann ab in den Underground. Bis “Bank” und von da zu Fuß zur London Bridge.
Füße tun schon dolle weh. Egal, gejammert wird später.
Jetzt erstmal Schiff guggen, weiter zur Tower Bridge und dem Tower…
… und das komische Ei suchen. Ja, Ei wie egg – nicht wie eye. Guggs:
*Das* London-Eye kommt morgen.
Füße tun ganz dolle weh. Ei weiter suchen. Muss hier irgendwo sein.
Alle (geschätzte) 10 Meter hinsetzen.
Füße wollen gar nicht mehr. Irgendwann Ei gefunden. Schön, ja.
Hätten das Ding auch ruhig an einer U-Bahn Station bauen können.
Zur U-Bahn laufen, ins Hotel, ausruhen.
Abends noch Oxford Street und Piccadilly Circus. Zu Fuß, was sonst. Ist ja alles fast quasi so in einer Ecke.
Ich beschließe, ich werd heute hier am Piccadilly Circus schlafen. Im Stehen, im Sitzen, ist mir sowas von völlig egal. Ich geh keinen Meter mehr, das ist beschlossene Sache zwischen mir und meinen Füßen.
Irgendwann und irgendwie zurück zum Hotel. Schlafen.
Dienstag, 09.06.2009 – irgendwann nach dem Aufstehen.
Wetter wieder sosolala. Nochmal Oxford Street (weil gestern abend schon fast alle Geschäfte geschlossen).
Kurz einen *kleinen* Abstecher zur Baker Street. Müssen unbedingt zur Hausnummer 221b. Sind gerade bei 2. Oh.
Füße nölen. Zwischendurch noch einen weiteren Abstecher zu Madame Tussauds. Liegt halt auf dem Weg.
Irgendwann bei der Hausnummer 221b angekommen.
Kurz rein, kurz geguggt und mit dem Bus wieder zurück zur Oxford Street.
Im 2. Schuhladen neue Schuhe gekauft. Aaaah. Gehe wie auf Wolken. Weiter gehts. Wohin?
Weiter shoppen. Auf zum Hard Rock Café.
Pin und Sweat-Jacke gekauft, mit dem Verkäufer über Hannover gequatscht. Weiter erholen ist nicht, muss weiter zum Buckingham Palace.
… und wo man schon mal hier ist, kann man auch gleich noch den Big Ben besuchen gehen. Ist ja gleich um die Ecke – quasi gleich nebenan.
Gleich gegenüber ist das London Eye. Sehr fein. Hat man das auch abgehakt.
Nun reichts aber auch. Kurz noch irgendwo was futtern und dann ab ins Hotel – ausruhen, Nachmittagsschläfchen und irgendwas füßeschonendes tun.
Generell war das Essen gar nicht übel. Nobles Frühstücksbuffet morgens im Hotel mit leckerigeren Croissants, Brötchen, Muffins, Honig, Marmelade, Käse, Wurst, Obst, Müsli-Gedöns, frische Säfte, etc. – selbst der Kaffee ging.
Um die Tage gänzlich zu überleben gibts in London zum Glück solche Lokalitäten wie Pizza Hut, McDoof und italienische Restaurants.
Kuriositäten detected:
Meinten sie: Google?
Wall´s?
Für chronische Rechts-Links-Verwechsler – also für mich: