Tigermaus bloggt


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28. Januar 2010 | spaet Abends

Hm, in der Bescheibung von 3Dsupply steht:

Echte Männer zerlegen ihre Pizza nur mit dem Pizza Boss 3000.

Was für ein Blödsinn.
Ich finde, das Ding hat doch ein gewisses “Etwas” und nicht nur einen Platz in der Küche eines männlichen Lebewesens verdient.

Normale Pizzaschneider sind eben was für Weiber…





29. April 2009 | Mittags

Ich liebe Caipirinha. Das Zeug haben echt die Goetter erschaffen. *g*
Ist ja auch gesund, wegen der Vitamine und so…

Schoen mit frischen Limetten und Rohrzucker und Pitú
Der schmeckt immer – nicht nur im Sommer.

Letztes Wochenende habe ich eine andere Variante von dem koestlichen Gesoeff kennengelernt; den Zicken-Caipirinha.

Abends in einer gemuetlichen Runde unter Nachbarn Freunden:

maennliches Lebewesen: “Hat wer Bock auf Caipi?
Alle natuerlich, also machte sich das maennliche Lebewesen auf den relativ kurzen Heimweg, um alle Zutaten zusammenzusuchen.
Einige Minuten spaeter praesentierte er dann stolz die frischen Limetten, den Rohrzucker und weil er keinen Pitú mehr hatte, eine Flasche Havanna Club.

Ein anwesendes weibliches Lebewesen outete sich als Cocktail-Expertin. Erzaehlte von mehrjaehrigen Erfahrungen, die sie als Disco-Bardame gesammelt hatte und wurde daraufhin gleich in die Kueche geordert.

weibliches Lebewesen: “Wo ist der Pitú?
maennliches Lebewesen ein wenig irritiert: “Der ist fast leer, deswegen hab ich eine neue Flasche Havanna mitgebracht.
weibliches Lebewesen zum anderen weiblichen Lebewesen: “Hast du noch Pitú?”
Das andere weibliche Lebewesen hatte.
weibliches Lebewesen: “Wo ist der Sirup?
maennliches Lebewesen noch ein wenig irritierter: “Sirup?
weibliches Lebewesen: “Ja, Zuckerrohrsirup und Limettensirup.
maennliches Lebewesen stolz: “Alles frisch. Gugg, frische Limetten. Und da im Glas der Rohrzucker.
weibliches Lebewesen ein wenig pikiert: “Das macht man mit Sirup.
maennliches Lebewesen verlaesst leise das Revier Kueche.
weibliches Lebewesen faengt an die Caipis herzurichten.
Nach ein paar Minuten guggt sie um die Ecke: “Wo ist der Stoessel?
maennliches Lebewesen: “Hab ich mitgebracht. Muesste wenn noch in der Tasche drin sein.
weibliches Lebewesen: “Den hab ich gesehen, ja. Der ist aber aus Plastik. Hat keiner einen Holz-Stoessel?
maennliches Lebewesen bekommt nun Unterstuetzung von einem weiteren maennlichen Lebewesen: “Nimm halt den verdammten Plastik-Stoessel. Aus Holz oder Plastik. Ist doch alles voellig egal. Holz ist eh unhygienisch. Ausserdem wollen wir heute noch Caipi trinken.
Alle stimmen dem anderen maennlichen Lebewesen zu und Miss Disco-Bardame verschwindet murrend wieder in die Kueche.
Einige Minuten spaeter sitzen wir alle zusammen und schluerfen leckere Caipis mit frischen Limetten und Rohrzucker.

… und wie macht ihr euren Caipi?





26. Februar 2009 | Abends

sind Pflicht in jedem Haushalt. Es gibt doch echt nix schlimmeres, als wenn man mit einem Messer versucht eine Tomate zu schneiden und die dabei einfach nur plattdrueckt statt sie durchzuschneiden.
Richtig scharfe Kuechenmesser muessen durch alles razzifazzi durchgehen wie durch Butter.

Allerdings gehen sie auch razzifazzi durch den Finger. Das geht so schnell, dass das noch nicht mal weh tut. Zumindest nicht in den ersten paar Sekunden. Das geht sogar so schnell, dass sich selbst das Blut erschreckt und sich erst nach ca. einer Minute dann doch mal entschliesst, durch die mittlerweile aufklappbare Fingerkuppe zu guggn. Nachdem sich die ersten paar Tropfen dort haben blicken lassen, musste ich mich dann doch erstmal hinsetzen, weil die ersten Bluttropfen wohl die restliche Mannschaft informiert und zur Versammlung aufgerufen haben.

Nun ist der Finger verbunden, verpflastert und verklebt und hoert hoffentlich bald™ auf zu tuckern.

Wieder ein Beitrag zum Thema “die meisten Unfaelle passieren im Haushalt”.





6. Mai 2008 | mitten in der Nacht

Marco hat mich wieder angepingt meint

Jeder hat doch irgendwie ein Leckerchen aus der “Retorte” …

Ich muss gestehen, ich hab lange drueber nachgedacht, meine Vorraete durchwuehlt und mal beim Shoppen geguggt, aber es gibt wirklich nix, was ich wirklich gern aus Dosen mag. Also zumindest nix, was so in der Abteilung “ueberlebenswichtige Verbrauchsgueter” zu finden ist.

Allerdings moecht ich nicht ganz passen und zugegeben, ueberlebenswichtig finde ich diese Dosen auch:
Tigermaus bloggt - lieblingsdose - cola epresso chips

Ich bin auch der Meinung, dass eine eiskalte Cola aus einer Dose immer noch anders und schrillionen Mal besser schmeckt, als aus ner Flasche oder nem Glas. Mag Einbildung sein, ists auch bestimmt, aber das macht gar nichts und ich finde es richtig gut, dass es Cola wieder in Dosen gibt.

Chipsletten schmecken dagegen noch besser, wenn man sie einen Tag vor dem Verzehr oeffnet. Die sind dann am naechsten Tag richtig schoen pappig. Ein Traum… Vor allem mit einer eiskalter Cola aus der Dose. Wahlweise vorweg oder hinterher (oder beides) einen Espresso mit viel Milch, viel Zucker und viel Schaum.

Was haben denn tiberian und feydab fuer Lieblingsdosen?
Maennliche Lebewesen koennten da aber auch was anderes drunter verstehen, oder? *g*





12. Dezember 2007 | mitten in der Nacht

Elektrische Geraete sind fein – solange sie funktionieren. Elektrischen Geraete haben auch meist eine oder mehrere sinnvolle Funktionen – solange sie funktionieren. Gerade elektrische Haushaltsgeraete nehmen ihren Eigentuemern viel Arbeit ab – solange sie funktionieren…
Mein Geschirrspueler – von mir (mal mehr, mal weniger liebevoll) auch “Minna” genannt, nimmt wahrscheinlich gerade an der “Aktion Mensch, lass mich in Ruhe!” teil. Ein Hungerstreik wuerde ja auch nicht wirklich was bringen.

Es begann alles an einem Tag im November. Minnas Hausherrin, nachfolgend “ich” genannt, liess sie mit dem ganzen Abwasch der letzten paar Tage allein in der Kueche und kuemmerte sich lieber um das elektrische Geraet “Lappy”. Lappy war ja auch viel attraktiver und juenger als Minna war er auch. Minna war sauer. Immer steht sie allein in der Kueche und muss abwaschen und abtrocknen. Trotzdem verrichtete sie ihre Arbeit an dem Tag ohne Murren.

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