29. Juli 2009 | frueh am Morgen
Du wohnst im schönsten Bundesland der Welt und hast Lust auf Urlaub? So richtig im Stil à la Ulla Schmidt?
Na, dann los:
ffn fährt dich kostenlos auf Staats- ffn-Kosten mit der S-Klasse nach Alicante.
Darüber spricht ganz Deutschland:
Unserer Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wurde im Urlaub in Spanien ihr Dienstwagen, eine gepanzerte S-Klasse, gestohlen.
Mit dem Dienstwagen in den Urlaub fahren wie Ulla Schmidt könnt ihr auch: wir schenken euch und einer Begleitperson eine Woche Hotel in Alicante inklusive Chauffeur und S-Klasse!
[...]
Hier gehts zum Gewinnspiel. Viel Glück. 
Politiker sind von der Teilnahme automatisch ausgeschlossen.
Bei uns in den gulli:news findest du wie immer nähere Informationen zur Dienstwagenaffäre und Ulla Schmidt.
2. April 2009 | am Nachmittag
Schoenen Worten sollen nun auch Taten folgen – so der Wunsch des Innenministers Joachim Herrmann.
“Ich fordere die Computerspielbranche auf, den schönen Worten endlich Taten folgen zu lassen und auf Herstellung und Vertrieb von Killerspielen in Deutschland freiwillig zu verzichten. Killerspiele gehören bislang zu den intensiv beworbenen Hauptumsatzträgern der Branche. Mit derartiger Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsätze verwendet wird, dürfen in Deutschland keine Geschäfte mehr gemacht werden.”
Lieber Herr Innenminister, wie lange wartet die Menschheit darauf, dass den schoenen Worten der Politiker endlich mal Taten folgen?
“Damit sind derartige Spiele eine der Ursachen für die erschreckende Jugendgewalt und auch für Amokläufe, in den Szenen aus Killerspielen in die Realität übertragen werden.”
Ja nee, ist klar. Die Ursache liegt doch wohl ganz wo anders. Naemlich da, wo gesunde Menschen ein Hirn haben. Gesunde Menschen koennen naemlich zwischen Realität und der virtuellen Welt unterscheiden. Gesunde Menschen gehen nicht in das Schlafzimmer ihrer Eltern und nehmen aus dem Nachttisch die Waffe des Vaters (die da ja eigentlich gar nicht liegen duerfte). Kinder die von ihren Eltern aufgeklaert worden sind – nein, ich mein jetzt nicht das Bienen- und Bluemchen Thema – und wo sich die Eltern auch mal fuer die Dinge interessieren, mit denen ihr Kind so die Freizeit verbringt, die laufen nicht mit mehr als 250 Schuss Munition durch die Gegend und knallen unschuldige Menschen ab…
“Immer mehr Kinder und Jugendliche versinken täglich stundenlang in dieser virtuellen Gewaltwelt. Für Schule und Ausbildung haben sie keine Zeit mehr und drohen, so für unsere Gesellschaft verloren zu gehen. Leider habe viele Eltern überhaupt keine Vorstellungen davon, welchen dauerhaften Schaden ihre Kinder hier nehmen.”
Wie ich oben schon schrieb, liegt es in erster Linie an den Eltern. Wie viele Eltern gibt es, die sich gar nicht dafür interessieren, was ihr Kind in der Freizeit macht? Wie viele Eltern gibt es, die sich mit Computern gar nicht auskennen und anstatt da Interesse zu zeigen gleich abwinken mit Spruechen wie “Ach lass, dafuer bin ich zu alt.” oder “Ich kenn mich mit Computern eh nicht aus, warum soll ich mir da von meinem Kind erklaeren lassen, was es damit macht? Ich hab davon ja doch keine Ahnung.” In den seltensten Faellen schauen die Eltern wirklich ihren Kindern ueber die Schulter. In den seltensten Faellen stellen Eltern Regeln zur Computerbenutzung auf, z.B. dass die Kinder eben nur taeglich 2 Stunden an den Rechner duerfen.
Und nun frag ich Sie: Wo hat da bitte die Computerspielbranche versagt?
Tötungstrainingssoftware
Wenn ich das schon lese… *kopfschuettel*
Bei uns in einem der News-Threads zum Thema Winnenden hatte ein User geschrieben:
“der, der den holzklotz vonner brücke schmeisst…..eine frau stirbt deswegen—
NEEEEEEEEIIIINNN der hat damals nich zu viel tetris gespielt…….”
Mal kurz drueber nachdenken…
Update: Interview mit Herrn Joachim Herrmann bei uns auf gulli:news
17. Oktober 2008 | spaet Abends
Ich werde das Plugin per sofort deaktivieren. Sorry an alle diejenigen, die bisher die Wortmeldungen auch in meinem Blog per E-Mail Benachrichtigung abonnieren konnten.
Aber ich habe keine Lust irgendwann eine Anmahnung zu bekommen.
In Deutschland ist es naemlich so, dass wenn man bspw. einen Newsletter abonnieren moechte, erstmal einen Bestaetigungslink an die angegebene Mail-Adresse zugeschickt bekommt und erst wenn auf diesen Link geklickt hat (die meisten kennen den Ablauf) bekommt man die gewuenschten E-Mails.
Bei dem subscribe to comments Plugin ist es nicht so. Dort traegt man seine E-Mail Adresse ein und wird ab sofort ueber jeden neuen Kommentar – der zu dem abonnierten Blogeintrag geschrieben wird – per Mail informiert.
Ein weiteres Plugin, was diese sogenannte Double-Opt-In-Verfahren unterstuetzen soll ist CommentMailer24. Ich werds die naechsten Tage mal testen.
Infos dazu auch bei uns in den gulli:news und bei upload-magazin.de
15. Oktober 2008 | vormittags
Wieder ein Jahr um und dieses Jahr sinds insgesamt 10 Jahre -
10 Jahre gulli.com
Da dieser Geburtstag was besonderes ist, haben wir uns gedacht, dass wir ihn mit Euch “feiern”. Wir haben allerdings keine 779.355 Einladungskarten verschickt, wir haben uns was anderes ausgedacht. Ab heute startet ein
10-woechiges Gewinnspiel
Wie und was Ihr gewinnen koennt erfahrt Ihr bei uns auf dem gulli:board und in unseren gulli:news.

30. September 2008 | am fruehen Abend
Das OLG Hamburg, welches ja bereits durch aehnliche Entscheidungen in Streitigkeiten bei Urheberrechtsverletzungen im Internet bekannt ist, hat den One-Click-Hoster Rapidshare dazu verpflichtet, alles Zumutbare zu tun, um Verstoesse gegen das Urhebergesetz zukuenftig zu unterbinden.
Dies bedeutet im Klartext;
Sperrung von statischen IP-Adressen, wenn ueber diese wiederholt Material hochgeladen wurde, welches das Urheberrecht von Dritten verletzt
… bei anonymen Nutzern vorsorglich für jeden Ladevorgang die IP-Adresse zu registrieren und fuer einen angemessenen Zeitraum zu speichern
im Zweifelfall insbesondere auch eine umfassende IP-Speicherung und IP-Auswertung
Dies solle sich aber wohl nur auf die Uploader beziehen, die urheberrechtlichgeschuetze Dateien hochladen und somit zum Download anbieten.
Ueber die Dauer des “angemessenen Zeitraums” sowie unter welchen Voraussetzungen IP-Adressen von Nutzern gespeichert oder herausgegeben werden duerfen, schweigt man sich mal wieder aus.
Mehr dazu bei uns in den gulli:news sowie bei der Kanzlei Dr. Bahr