Tigermaus bloggt


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Getippseltes aus der Kategorie 'deep:frozen'

11. Januar 2009 | Abends

Ein Amerikaner ueber die Deutschen und ihr das Geld:

Es gibt in Deutschland nichts, was nicht durch Verordnungen geregelt waere. [...] Ich wuerde es nicht glauben, haette ich es nicht selbst erlebt. Da wird die Hoehe einer Gartenhecke genauso vorgeschrieben wie die Farbe der Dachziegel. Und wenn Du ein fleissiger Mensch bist, gut Geld verdienst, deinen Verdienst versteuert hast und dann auf die Idee kommst, dein sauer verdientes Geld nicht auszugeben, sondern anzulegen, zum Beispiel zu sparen, oder was fuers Alter zurueckzulegen, dann wirst du bestraft und musst auch noch für die Zinsen Steuern zahlen. Ueberall werden die Deutschen von ihren Finanzaemtern bestraft: Kaufst du Schmuck, muss er als Vermoegen versteuert werden. Kaufst du Gemaelde, Skulpturen – das Finanzamt kassiert, denn auch das ist ja Vermoegen – was immer du mit dem Geld tust, das dir nach Abzug der Einkommensteuer noch uebrig bleibt: Das Finanzamt liegt wie ein Wolf auf der Lauer, um dich sofort zu schroepfen, falls du es nicht sofort ausgibst. Du darfst in Deutschland dein Geld verfressen, versaufen, mit Weibern verjubeln, verspielen. Nur eines darfst du nicht: Es irgendwie anlegen! Nicht einmal verschenken darfst du es – der Beschenkte muss naemlich Schenkungssteuer bezahlen. Genaugenommen gehoert dem Deutschen sein verdientes Geld gar nicht, es gehoert immer, in irgendeiner Form, dem Staat. Als Deutscher hast du nur das Recht, Geld zu benutzen; es zu besitzen ist strafbar.

Traurig aber soooowas von wahr.





13. April 2007 | mitten in der Nacht

So kalt, wie du scheinst, kannst du nicht sein
so hart, wie du sprichst und so gemein
so hoffnungslos, wenn du dich jedem Gefuehl widersetzt -
hat dich die Liebe denn so verletzt?

Liebe, sagst du, ist nur Selbstbetrug
von Liebe, sagst du, hast du laengst genug
ein Teil deiner Seele, sagst du, hat irgendwann ausgesetzt -
hat dich die Liebe denn so verletzt?

Ich hab in deinen Augen was gesehn
ich weiss, du wirst es mir nicht eingestehn
ein Sehnen nach Waerme und nach Zaertlichkeit -
ich verlass mich darauf und auf die Zeit!





12. Juni 2006 | mitten in der Nacht

lass mich los
lass mich gehen
lass mich allein
lass mich vergessen
lass mich verstehen
lass mich leben
lass mich gluecklich sein
lass mich frei





Aus

19. Dezember 2005 | Abends

Nun steh ich hier vor den Scherben
und ich moechte nur noch sterben.
Eben hab ich noch gelacht
und uns beiden Mut gemacht.

Siehst mich an und sagst kein Wort,
man, nun geh doch endlich fort.
Willst du denn noch mehr ruinieren?
Wird gleich noch mehr passieren?

Habs mir so schoen ausgedacht,
Zukunkunftplaene schon gemacht.
Diese hast du grad zerissen -
mit meinem Leben weggeschmissen…





22. November 2005 | am fruehen Abend

Ich weiss ich sollte es Dir sagen. Doch was und wie? Ich komm ja selber damit nicht klar. In mir tobt irgendein Gefuehl. Bist Du nicht da fuehl ich mich leer – vermisse Dich. Warte ungeduldig, bin nervoes.
Doch kaum bist Du da fluechtet ein erleichtertes Laecheln über meine Lippen. Die innere Anspannung und Unruhe ist wie weggezaubert. Doch dann…
Stille…
Ich weiss nicht was ich schreiben soll. Gruebel mich fast bis zum Hirntod. Einfach nur “hallo, wie gehts?” – nein, das ist nicht meine Art. Auch wenn es mich natuerlich brennend interessiert. Also warte ich und gruebel weiter in der Hoffnung Dir faellt was ein. Doch…
Stille…
Sie bringt mich um.
Doch mir faellt nichts sinnvolles ein. Du verlaesst den Chan – ich sterbe…